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INFLATION: UNTERSCHÄTZTE BEDROHUNG FÜR DIE VORSORGE

Mit Inflation wird der Wertverlust

Mit Inflation wird der Wertverlust eines nominellen Geldbetrages bezeichnet. Hintergrund für die Entstehung der Inflation ist die
längerfristige Ausweitung der Geldmenge durch den Staat oder die Zentralbank. Dadurch verändert sich das Austauschverhältnis
von Geld zu anderen Gütern zu Lasten des Geldes.

Dies wirkt sich durch eine andauernde Steigerung des Preisniveaus aus, man spricht hier auch von einem Kaufkraftverlust des Geldes.
Die Inflation seit 1970 betrug Ende 2008 im Durchschnitt 3,1 % pro Jahr. Bei einer gleich bleibenden Quote werden sich die aktuellen Preise bis zum Jahre 2035 mehr als verdoppelt haben.

In der jüngsten Vergangenheit befand sich die Inflationsrate noch auf einem relativ niedrigen Niveau. Die weltweite Rezession von 2008 und 2009 führte tendenziell zu einem Kaufkraftgewinn. Doch für die kommenden Jahre prognostizieren Wissenschaftler eine Zunahme der Inflation. Den Grund dafür sehen sie in der potenziellen Erholung der Konjunktur, gekoppelt mit niedrigen Zinsen, der hohen Liquidität und einer aufgeblähten Geldmenge.

Beispiel : Entwicklung des Bierpreises auf dem Oktoberfest in Euro :

1950  € 0,85
1960  € 0,95
1970  € 1,30
1980  € 2,40
1990  € 3,60
2000  € 5,90
2009  € 8,60